Aktuelle Ausstellung

von Macos Andruchak

Seit Kindheit an zeigte sich Marcos Andruchak interessiert an der Malerei. Im Alter von 15 Jahren vollendete er sein erstes Ölgemälde, inspiriert unter anderem von Paulo Borges und Lyria Wolf.  Mit 17 Jahren begann er, zahlreiche surreale Gemälde zu malen.  Heute spricht Andruchchak von der ersten Phase seiner bisherigen Künstler-Biographie.

 

Marcos Andruchak ist ein Autodidakt. Er hat nicht Kunst studiert, sondern Mathematik. Seine Sicht von der Mathematik zeugt von einer sehr eigensinnigen Auffassung, die sicherlich nicht deckungsgleich mit dem Empfinden zahlreicher Schüler und Schülerinnen ist: Mathematik ist für ihn der reinste Ausdruck von Design…

 

Sein Mathematik Studium weckte sein Interesse an computerbasierter Graphik und digitaler Kunst.  Andruchack begann, seinen Mal-Stil zu überdenken und verwandelte sein Atelier zu einem Labor der Experimentierens mit unterschiedlichen Stilrichtungen. So entwickelte er Gemälde, inspiriert vom Impressionismus, von abstrakter Kunst, Naivismus und Kubismus. Auch den Computer setzte er vermehrt ein und schuf einige dreidimensionale Werke.

 

Nach dieser langen Zeit des Experimentierens begann laut Andruchak im Jahr 2001 die zweite Phase seines künstlerischen Schaffens. Dabei setzte er auf den Einsatz vieler, lebhafter und ausdrucksstarker Farben in Verbindung mit zweidimensionalen Formen und schwarz.

 

In seiner aktuellen dritten Phase des künstlerischen Ausdrucks nähert er sich mehr und mehr dem Kubismus an, indem er strukturierten Formen mehr Gewicht verleiht. Sein Werk bleibt dabei sehr farbenfroh.  Er strebt danach, das Imaginäre hinter der Alltagswirklichkeit zum Ausdruck zu bringen und damit die Grenzen der Beobachtung zu überschreiten.

 

Der Ansatz von Andruchak ist auch als Geometrizismus bekannt. Lebhafte Farben und geometrische Muster kennzeichnen die Bilder, für die er häufig Acrylfarben einsetzt.

 

Gegenwärtig arbeitet Andruchak als Professor für Kunst und digitale Kunst an der Universität Mogi das Cruzes.

 

Die Homepage des Künstlers findet man unter: http://www.andruchak.com.br

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