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Um vom Staat São Paulo zu sprechen muß man immer nach Superlative greifen. Und das geschieht nicht umsonst, da es hier die größte Einwohnerzahl, der größte Industriepark, die größte Wirtschaftliche Produktion, und die größte Einwandererzahl gibt. Und - wie konnte es anders sein - es ist der kosmopolitischste Staat Südamerikas.
Er wurde mit der Kraft und dem Schweiß der Leute gebaut, die aus allen Teilen Brasiliens und der Welt ankamen, und die Arbeit als Leitmotiv in jedem Eckchen dieses Landes pflanzten. Es sind über 600 Bezirke mit über 40 Millionen Einwohner. Es gibt eine reichliche Infrastruktur und eine hoch qualifizierte Arbeitskraft, was dem Staat den Titel "die Lok Brasiliens" verlieh.
Was Vergnügung anbelangt, bietet der Staat São Paulo und seine Hauptstadt verschiedene Tourismusarten an: Ökotourismus, Geschäftstourismus und Ereignisse, Abenteuerreisen, religiöse Reisen, historisch-kulturelle Reisen, nautische Reisen und sogar technische. Die größte brasilianische Metropole ist reich an historischen, künstlerischen und kulturellen Programmen, außer der Tatsache daß sie über große grüne Flächen in mitten von modernen Hochhäuser verfügt. Ein Rundgang im Stadtzentrum von der Stadt São Paulo kann man die absurdesten architektonische Kontraste finden. Bei jahrhundertealten Konstruktionen und Museen moderner Kunst, alles lebt in voller Harmonie und Gleichgewicht zusammen. Ein Schauspiel für sich!
Aus der Hauptstadt hinausfahrend und in Richtung Osten, finden wir eine der schönsten Strecken der brasilianischen Küste an der nördlichen Küste des Staates, wo moderne Strukturen mit Naturschönheiten und historisch-kulturellen Landschaften zusammenleben, alles mit vielen künstlerischen, folklorischen und religiösen Manifestationen. In der Region gibt es 180 Strände, 317 Wasserfälle, 110 Pfade und 138 tausend Hektar an Regenwald die für das Surfen, Tauchen, Segelfahrten, Fischen und anderen Abenteuer-Sportarten geeignet sind. Hierbei heben sich Routen in den Bezirken Caraguatatuba, Ilhabela, São Sebastião und Ubatuba heraus. Und im Landesinneren kann man Brotas und São Luiz do Paraitinga nennen, die als die Wiege des rafting in Brasilien gelten.
Aber wenn wir von Städte wie Bertioga, Guarujá, Praia Grande, Santos und São Vicente reden, bleibt der Schwerpunkt im Circuito dos Fortes (die Festungs-Route) liegen, wo sich noch Überreste des Regenwaldes, privilegierte Besuche und kulturelle und historische Erbgüter befinden, die aus verschiedenen Etappen der 500 Jahre langen Geschichte stammen - vom Anfang der Kolonisierung bis zur Hälfte des 20en. Jahrhunderts. Die Festungen können über Land- oder Wasserwege erreicht werden und jeder von ihnen verbirgt eine Zusammenfassung der konstruktiven, technischen, strategischen, historischen, kulturellen und geographischen Aspekte Brasiliens.